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Unsere Themen im Aquaristik-Ratgeber

Amanogarnelen

Die am häufigsten gepflegte Garnele in unseren Aquarien ist wohl die sogenannte Amanogarnele Caridina japonica (multidentata), die im südlichen Teil Zentraljapans, besonders in Flüssen, die in den Pazifischen Ozean entwässern, vorkommt. Allein im Süßwasser kann Amanogarnele, auch Yamatonuma-Garnele genannt, ihren Lebenszyklus nicht vervollständigen. Die frisch geschlüpften Larven werden ins Meer gespült und machen planktische Phasen durch. Die jungen Garnelen-Larven sind mit einem bis anderthalb Millimeter Größe wirklich sehr klein. Zunächst wachsen sie für ein bis zwei Monate im Meer auf. Die Jugendstadien der Amanogarnele wandern dann, ab einer Länge von eineinhalb Zentimetern, langsam wieder die Flüsse hinauf.

Aquarienhaltung von Amanogarnelen

Das macht die Zucht für die Liebhaber der Amanogarnele jedoch wirklich nicht einfach, da es eine Menge an Aufwand bedeutet, den Junggarnelen entsprechende Bedingungen zu bieten. Gleichwohl ist es einfach, Männchen und Weibchen bei Caridina japonica zu unterscheiden. Wenn man sich die Bauchunterseite der Amanogarnelen anschaut und sieht, dass die bläulichen Punkte rundlich und unregelmäßig angeordnet sind, handelt es sich um ein Männchen. Liegen sie in Linienform vor, so hat man ein Weibchen vor sich. Die Weibchen werden bei den Amanogarnelen übrigens größer und ihre Bauchproportionen sind etwas üppiger, denn sie müssen die zahlreich produzierten Eier fassen. Ein Amanogarnelen-Weibchen kann wiederholt viele Male Eier ausbilden und laichen, wenn es ausreichend Futter vorfindet. Alle zwei bis drei Wochen setzt es hunderte von Eiern ab. Die Lebensspanne von Caridina japonica (multidentata) ist mit zwei bis drei Jahren gar nicht einmal kurz.

Amanogarnelen werden auch deshalb häufig gehalten, weil sie sehr gerne Algen fressen. Allerdings sind sie wählerisch und nehmen nicht jede Algen-Art an. Zusätzlich sollten Sie den Tieren auf jeden Fall Garnelenfutter anbieten.


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